Wir haben eine reelle Chance, die Mantas und Mobulas zu retten, bevor der Handel weiter an Boden gewinnt und diese wunderbaren Tiere für immer ausrottet!

Das Problem:

Weil weltweit die Haipopulationen stark ausgebeutet wurden, suchen die Händler von Haifischflossen und getrocknetem Seafood nach immer neuen Produkten, mit denen sie Profit machen können. Der Handel mit Manta-/Mobula-Kiemen als eine „inoffizielle“ traditionelle chinesische Medizin ist daher besonders in China auf dem Vormarsch.

Als Folge dessen ist die kleine, handwerkliche Fischerei dabei, sich zu einer kommerziellen Fischerei zu wandeln, um diese Nachfrage zu befriedigen, wobei jedoch die Manta- und Mobulapopulationen diesem Fangdruck nicht standhalten können.

Manta-Rochen werden mit 15-20 Jahren erst sehr spät geschlechtsreif, bringen nur sehr wenige Jungen zur Welt (1 Junges in bis zu 6 Jahresintervallen) und ihr Bestand ist von Natur aus relativ gering. Daher sind sie auch um ein Vielfaches stärker vom Aussterben gefährdet als es selbst die Haie oder andere Rochen sind. In nur einigen wenigen Jahren sind bereits ganze regionale Populationen dieser Tiere ausgerottet worden.

Wir MÜSSEN jetzt schnell handeln, da die Zeit für die Mantas und Mobulas abläuft…

Die Lösung:

Manta Ray of Hope Projekt

Zusammen mit WildAid und einem Team bestehend aus den führenden Manta-Forschern, arbeitet Shark Savers an dem Manta Ray of Hope Projekt. Das Projekt ist weltweit das einzige Projekt, das versucht, die Mantas und Mobulas vor diesem unnachhaltigen Handel zu retten. Das Ziel des Projektes ist es, den Erlass von gesetzlichen Handelsverboten zu erreichen, Schutzgebiete einzurichten und den (Tauch-)Tourismus mit diesen Arten zu fördern, bevor es für diese wundervollen Tiere zu spät ist.

Gegenwärtig ist es so, dass die meisten Konsumenten und auch viele Händler noch nicht einmal wissen, dass die Kiemen von Manta- und Mobula-Rochen stammen. Da es so wenige Mantas und Mobulas gibt, ist die Größenordnung und der Wert des Handels im Vergleich zum Handel mit Haifischflossen winzig.

Bislang ist das Produkt zum Glück weder in der Tradition noch in der Kultur fest verwurzelt und der Handel mit den Kiemen ist (ähnlich wie der Handel mit Haifischflossen) klein genug, um staatliche Unterstützung in Form von Gesetzen zum Schutz der Tiere zu ermöglichen.