Unsere Programme

Photo Credit: Jim Abernethy
Unsere Programme

Die Kap Verden – ein Paradies für Haie

Shark Savers Germany unterstützt Pionierarbeit zum Hai- und Meeresschutz Vor der Küste Westafrikas gelegen sind die Kap Verdischen Inseln Heimat einer Vielzahl von Haien und Rochen. In den Gewässern des Archipels sind Riesen der Meere wie Walhaie und Mantarochen ebenso zu finden wie Ammen-, Zitronen- und Hammerhaie. Es wird vermutet, dass die Kap Verden wichtige Funktionen für zumindest einige dieser Arten haben. Bis heute gibt es jedoch keine wissenschaftliche Studie, die versucht, die Geheimnisse von Kap Verdens Haien zu lüften. Katharina Fietz, Biologin und wissenschaftlicher Vorstand von Shark Savers Germany, widmet sich erstmalig einigen Fragestellungen: - Wo sind Aufzucht- und Nahrungsgebiete der Haie? - Wie sehen deren genetische Populationsstruktur und –größe aus? Kommen in einem Gebiet viele Haie vor, so steht dies für ein gesundes marines Ökosystem, da sie als Spitze der Nahrungskette ein Gleichgewicht gesunder Fischbestände erhalten. Daher ist ein zentrales Element des Projektes die Zusammenarbeit mit der lokalen Bevölkerung. Gemeinsam mit der Maio Biodiversity Foundation e.V. (FMB) und lokalen Fischern wollen wir daher - Aufklärungsarbeit leisten, - lokales Fachpersonal ausbilden und - durch langfristige, enge Kooperation mit Maios Fischern den Grundstein für einen nachhaltigen Schutz von Kap Verdens Haien legen. Obwohl es auf den Kap Verden bisher keine gezielte Haifischerei gibt, verenden viele Tiere als Beifang oder werden gar als 'Konkurrenz' um die Fischbestände gesehen. Damit das Meeresgebiet um die Kap Verden jedoch auch zukünftig so vielseitig und gesund erhalten bleiben kann, ist es unerlässlich, die lokale Bevölkerung als Fürsprecher und Unterstützer zu gewinnen. Erfahrungsgemäß gelingt dies am besten, wenn sie direkt in die wissenschaftliche Arbeit mit eingebunden werden. Das schafft neben Wissen auch Vertrauen. Beides sind wichtige Voraussetzungen, um die langfristigen Vorteile des Haischutzes zu vermitteln. Das Kap Verden Projekt ist eine einmalige und wertvolle Chance, aktiv daran mitzuwirken, wichtiges Wissen über die dort lebenden Haie zu erlangen sowie nachhaltige Umweltbildung und Haischutz zu fördern. Ohne finanzielle Unterstützung sind Projekte wie diese nicht möglich. Daher sagen wir Dankeschön an alle, die uns dabei helfen, den Haischutz in Deutschland, aber auch international, wie hier auf den Kap Verden voranzutreiben. Als langfristig angelegtes Projekt bedarf es jedoch auch langfristiger Unterstützung. Daher laden wir euch/Sie herzlich ein, von Anfang an einen aktiven Beitrag zu leisten. Lasst uns gemeinsam eine Erfolgsgeschichte schreiben und unterstützt den Haischutz mit einer Spende ! Wir sind überzeugt: „ Jeder hat die Macht etwas zu ändern, wir müssen es nur tun.“

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Tags: Kap Verden Haischutz

A Golden State for Sharks

A Golden State for Sharks? Das Shark Savers Germany Team produziert eine Dokumentation über Haikontrollprogramme Aktuell wird in Westaustralien über das kontroverse “Western Australian shark cull” Haikontrollprogramm debattiert. Es wurde Anfang des Jahres eingeführt um das Risiko von Attacken auf Menschen zu minimieren, indem es Weiße Haie, Tigerhaie und Bullenhaie, die über 3 m lang sind, fängt und tötet. Doch die Effektivität dieses Programms ist von Seiten der Bevölkerung und zahlreichen Wissenschaftlern in Frage gestellt. Weiße Haie sind in den Gewässern Australiens geschützt und das zielgerichtete Töten von fortpflanzungsfähigen Tieren ist nicht nur grausam sondern übt zusätzlichen Druck auf schon bedrohte Arten aus. Die Konsequenz für das Ökosystem und den Ökotourismus könnte verheerend sein. Trotzdem spricht die Regierung von einem Erfolg und will das Programm bis 2017 verlängern. Kaum vorher in der Geschichte gab es einen derartigen Aufschrei in der Bevölkerung und wissenschaftlichen Welt wenn es um Haischutz ging. Doch was sind die Hintergründe? An der Ostküste Australiens werden Haie seit Jahrzehnten vor Badestränden getötet. Wie sinnvoll sind diese Programme? Welchen Einfluss haben sie auf Haibestände? Wo sonst auf der Welt gibt es Haikontrollprogramme und gibt es weniger destruktive Maßnahmen? Wie können Hai und Mensch zusammen leben ohne einander zu schaden? Johanna Zimmerhackel, Wissenschaftlicher Vorstand von Shark Savers Germany, ist in Westaustralien und sucht nach Antworten auf all diese Fragen. Auf ihrem Weg trifft sie auf die lokale Bevölkerung, Wissenschaftler, Aktivisten und Politiker. Sie macht mit uns eine virtuelle Reise um die Welt und zeigt uns verschiedene Haikontrollprogramme sowie ihre Ansätze und Auswirkungen. Unterstütze dieses Projekt mit einer Spende!

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